Fachbereich Design Dessau Department of Design
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 Lehrgebiete

Grundlagenmodule

  • Typografie
  • Technologien / 3-dimensionales Entwerfen 
  • 2-diensionale Grundlagen / Zeichnen
  • Fotografie
  • 2- und 3-dimensionales Entwerfen
  • Darstellungstechniken / Scribble
  • Bildnerisches Gestalten
  • Digitale Grundlagen
  • Fachpraktikum

 

Facherweiterungs-Module

  • Fremdsprachen

 

Theorie-Module

  • Designtheorie
  • Kunstgeschichte

 

Fachvertiefungs-Module

  • Audiovisuelle Medien
  • Bionische Morphologie
  • Elektronische Medien
  • Gebrauchsgüterdesign / Produktentwicklung
  • Interface Design
  • Integrierte Kommunikation / Werbung
  • Kommunikationsdesign / Informationsdesign
  • Technisches Design

 

 

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 Typografie

Allgemeine gestalterische Ziele

Die Studierenden haben gestalterische Basiskompetenzen erworben. Sie sind befähigt, die elementaren Konstanten der Gestaltung (Linie, Fläche, Farbe, Körper, Raum, Zeit, Bewegung, Komposition) in ihrer Wechselwirkung mit den Phänomenen der Wahrnehmung zu beurteilen und zu beeinflussen. Sie haben sich Grundlagen eines handwerklichen und theoretisch fundierten Repertoires an Stil- und Ausdrucksmitteln erarbeitet und setzen es zur Lösung gestalterischer Probleme ein.

 

Fachspezifische Ziele

Die Studierenden besitzen empirisch gewonnene Kenntnisse über Aufbau bzw. Konstruktion und Funktionsweisen typografischer Zeichen sowie über grundlegende typografische Entwurfstechniken. Sie verfügen über ein typografisches Fachvokabular und kennen die historischen Zusammenhänge der Schriftentwicklung. Die Studierenden sind in der Lage, wesentliche Stilmerkmale zur Klassifikation von Druckschriften zu erkennen.

 

 

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 Technologien / 3-dimensionales Entwerfen

Allgemeine gestalterische Ziele

Die Studierenden haben sich gestalterische Basiskompetenzen erworben. Sie sind befähigt, die elementaren Konstanten der Gestaltung (Linie, Fläche, Farbe, Körper, Raum, Zeit, Bewegung, Komposition) in ihrer Wechselwirkung mit den Phänomenen der Wahrnehmung zu beurteilen und zu beeinflussen. Sie haben Grundlagen eines handwerklichen und theoretisch fundierten Repertoires an Stil und Ausdrucksmitteln erarbeitet und setzen es zur Lösung gestalterischer Probleme ein.

Fachspezifische Ziele

Die Studierenden erhalten Grundkenntnisse zum gestalterisch-konstruktiven Denken, wodurch das Gestaltvermögen, die Kraft assoziative Werte und die konzeptionelle Vorbereitung des Entwurfes, gelernt und erprobt wird. Übungen zum räumlichen Vorstellungsvermögen, z. B. der materialgerechten Umsetzung formschlüssigen Verbindungen, werden erprobt und unter der Differenzierung bestimmter Montagestrategien ausgearbeitet. Materialeigenschaften und deren Gestaltungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten spielen dabei eine wesentliche Rolle. In der letzten Konsequenz entsteht ein 3-dimensionaler Gegenstand mit kommunizierenden Eigenschaften.

 

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 2-dimensionale Grundlagen / Zeichnen

Allgemeine gestalterische Ziele

Die Studierenden haben sich gestalterische Basiskompetenzen erworben. Sie sind befähigt, die elementaren Konstanten der Gestaltung (Linie, Fläche, Farbe, Körper, Raum, Zeit, Bewegung, Komposition) in ihrer Wechselwirkung mit den Phänomenen der Wahrnehmung zu beurteilen und zu beeinflussen. Sie haben sich Grundlagen eines handwerklichen und theoretisch fundierten Repertoires an Stil- und Ausdrucksmitteln erarbeitet und setzen es zur Lösung gestalterischer Probleme ein.

Fachspezifische Ziele

Die Studierenden besitzen empirisch gewonnene Kenntnisse der Beziehung zwischen der Wahrnehmung von Zeichen und deren Gestalt. Sie haben das „Eigenleben“ der Zeichen kennen gelernt und gestalterische „Tools“ zur Steuerung von Zeichen entwickelt. Die Studierenden haben sich zeichnerische Grundlagen der räumlichen Darstellung erarbeitet. Sie können niederkomplexe Objekte sowohl mit ihren Funktionselementen als auch in unterschiedlichen räumlichen Zusammenhängen darstellen. Die Studierenden haben die skizzenhafte Zeichnung als schnelles Medium erprobt um Ideen zu entwickeln und um Ideen zu kommunizieren.

 

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 Fotografie

Allgemeine gestalterische Ziele

Die Studierenden haben sich gestalterische Basiskompetenzen erworben. Sie sind befähigt die elementaren Konstanten der Gestaltung (Linie, Fläche, Farbe, Körper, Raum, Zeit, Bewegung, Komposition) in ihrer Wechselwirkung mit den Phänomenen der Wahrnehmung zu beurteilen und zu beeinflussen. Sie haben sich Grundlagen eines handwerklichen und theoretisch fundierten Repertoires an Stil- und Ausdrucksmitteln erarbeitet und setzen es zur Lösung gestalterischer Probleme ein. Fachspezifische Ziele

Die Studierenden haben sich die technischen und gestalterischen Grundlagen der Fotografie erarbeitet. Sie haben Bild- und Medienkompetenz erlangt und sie haben die Kompetenz für verschiedene fotografische Methoden der analogen Fotografie und der Laborarbeit als Grundlage für die digitale Fotografie erworben.

 

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2- und 3-dimensionales Entwerfen

Allgemeine gestalterische Ziele

Die Studierenden haben sich gestalterische Basiskompetenzen erworben. Sie sind befähigt, die elementaren Konstanten der Gestaltung (Linie, Fläche, Farbe, Körper, Raum, Zeit, Bewegung, Komposition) in ihrer Wechselwirkung mit den Phänomenen der Wahrnehmung zu beurteilen und zu beeinflussen. Sie haben sich Grundlagen eines handwerklichen und theoretisch fundierten Repertoires an Stil- und Ausdrucksmitteln erarbeitet und setzen es zur Lösung gestalterischer Probleme ein.

Fachspezifische Ziele 

Die Studierenden besitzen experimentell gewonnene Kenntnisse über Form-Organisation und grundlegende formale Entwurfstechniken. Sie sind mit gängigen Fachtechnologien vertraut und fähig, diese praxisbezogen anzuwenden. Sie kennen die Zusammenhänge von zwei- und dreidimensionaler Gestaltung und haben sich ein Repertoire an dreidimensionalen Darstellungsformen erarbeitet. Sie sind in der Lage, niederkomplexe formale Entwurfsaufgaben eigenständig zu bearbeiten.

 

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 Darstellungstechniken / Scribble

Allgemeine gestalterische Ziele

Die Studierenden haben sich gestalterische Basiskompetenzen erworben. Sie sind befähigt, die elementaren Konstanten der Gestaltung (Linie, Fläche, Farbe, Körper, Raum, Zeit, Bewegung, Komposition) in ihrer Wechselwirkung mit den Phänomenen der Wahrnehmung zu beurteilen und zu beeinflussen. Sie haben sich Grundlagen eines handwerklichen und theoretisch fundierten Repertoires an Stil- und Ausdrucksmitteln erarbeitet und setzen es zur Lösung gestalterischer Probleme ein.

Fachspezifische Ziele

Die Studierenden haben die Fähigkeit erworben, räumliche Situationen rasch und perspektivisch glaubhaft zeichnerisch wiederzugeben. Sie haben sich gestalterische Kompetenz in Bezug auf Bildaufbau, Komposition und Flächenordnung angeeignet. Sie haben grundlegende Kenntnisse im Umgang mit verschiedenen Skizzier- bzw. Scribblematerialien erworben.

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 Bildnerisches Gestalten

Allgemeine gestalterische Ziele

Die Studierenden haben sich gestalterische Basiskompetenzen erworben. Sie sind befähigt die elementaren Konstanten der Gestaltung (Linie, Fläche, Farbe, Körper, Raum, Zeit, Bewegung, Komposition) in ihrer Wechselwirkung mit den Phänomenen der Wahrnehmung zu beurteilen und zu beeinflussen. Sie haben sich Grundlagen eines handwerklichen und theoretisch fundierten Repertoires an Stil- und Ausdrucksmitteln erarbeitet und setzen es zur Lösung gestalterischer Probleme ein.

Fachspezifische Ziele

Im Kontext des Bildraumes haben sich die Studierenden grundlegende Kenntnisse zur Farben- und Formlehre erworben. Sie haben Farbphänomene, Farbsysteme und farbliche Interaktion kennen gelernt sowie Grundzüge der Kompositionslehre erfahren. Darstellung und Vorstellung von einfachen farblich-räumlichen Zusammenhängen sowie bildnerisches Denken wurden erarbeitet. Die Wahrnehmung von Farbe, Fläche, Raum und Körper hat sich differenziert und erweitert.

 

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 Digitale Gestaltung

Allgemeine gestalterische Ziele

Die Studierenden haben sich gestalterische Basiskompetenzen erworben. Sie sind befähigt, die elementaren Konstanten der Gestaltung in ihrer Wechselwirkung mit den Phänomenen der Wahrnehmung zu beurteilen und zu beeinflussen. Sie haben sich Grundlagen eines handwerklichen und theoretisch fundierten Repertoires an Stil- und Ausdrucksmitteln erarbeitet und setzen es zur Lösung gestalterischer Probleme ein.

Fachspezifische Ziele

Der Fokus liegt auf dem gestalterischen Experimentieren mit digitalen Werkzeugen in Kombination mit einer strukturierten, methodischen Vorgehensweise. Die Studierenden haben die elementaren Faktoren medialer Gestaltung - Objekt, Raum, Zeit und Interaktion - grundlegend angewandt. Die Studierenden haben ein Repertoire an digitalen Tools und Gestaltungsmitteln als Basis für das weitere Studium erworben.

 

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 Fachpraktikum

Die Studierenden haben sich handwerklich technische Basiskompetenzen erworben. Sie sind befähigt, unter Anleitung von Fachpersonal 
Maschinenpark bzw. Hardware zur Realisierung ihrer Gestaltungsideen fachgerecht einzusetzen. Sie kennen die sicherheitsrelevanten 
Vorschriften und Verhaltensweisen in den Werkstätten.

Die Studierenden haben sich handwerklich technische Basiskompetenzen erworben. Sie sind befähigt, unter Anleitung von Fachpersonal Maschinenpark bzw. Hardware zur Realisierung ihrer Gestaltungsideen fachgerecht einzusetzen. Sie kennen die sicherheitsrelevanten Vorschriften und Verhaltensweisen in den Werkstätten.

 

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 Fremdsprachen

Fachsprachliche Vertiefung der Englischkenntnisse auf dem Niveau B1, vorrangig bezogen auf Themen wie Formen und Eigenschaften, Product Design, Bauhaus, Kunststile, Copyright, Design in Skandinavien u. a. Schwerpunktziele Leseverstehen. Verstehen journalistischer und einfacher populärwissenschaftlicher Texte.  Beantworten von textbezogenen Aufgaben, u. a. Zusammenfassen kurzer Textabschnitte und True/False-Aufgaben.

 

Schwerpunktziele schriftlicher Ausdruck

Formulieren vollständiger einfacher Sätze nach lexikalischen und grammatikalischen Vorgaben. Beschreiben von Prozessen, Ausrüstungen, Arbeitsschritten und Darstellen persönlicher Ansichten in vollständigen Sätzen auf der Grundlage von Stichwörtern und Tabellen.

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 Designtheorie

Vergleichende Struktur- und Funktionsanalysen: Gegenstand - Bild -Text.

Historische Analyse des Bauhauses: Voraussetzungen - Programm - Wirklichkeit - Wirkung. Untersuchung des Konzeptselementarer Gestaltung unter philosophischen, psychologischen, technischen und sozio-ökonomischen Aspekten.

„Vom Baukastenprinzip zur Systemtheorie“

 

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 Kunstgeschichte

Vorgestellt werden exemplarische Werke der Malerei, der Plastik und der Architektur des 19. Jh. (Klassizismus, Romantik, Impressionismus, Symbolismus, Realismus, Jugendstil, Art Nouveau). Sie dienen zugleich dazu, die kunstwissenschaftlichen Methoden der Werkanalyse und Werkinterpretation zu erproben und zu festigen.

Außerdem werden die Bildinhalte besonders auf ihre Bezüge zur konkreten Geschichtlichkeit, zu einem bestimmten geistigen oder philosophischen Hintergrund, auf ihre Verbindungen zur zeitgleichen Architektur, Musik und Literatur hin untersucht und bestimmt.

 

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 Audiovisuelle Medien

Dessauer Dramaturgien

Nicht Regisseure, Kameraleute, Drehbuchautoren oder Cutter sind das Ziel der Ausbildung, sondern Gestalter, die in der Lage sind, filmisch zu denken, Konzepte zu entwickeln und diese auf der Basis einer hohen gestalterischen und technischen Kompetenz phantasievoll umzusetzen.

Das audiovisuelle Angebot in Dessau besteht in filmischen Kurzformen, die sowohl eigene, wie angewandte Vorgaben erlauben: Poetryclips, Videoessays, TV-Trailer, Werbe-Musikclips, Kurzdokumentation + Fiktion. Allen gemeinsam ist die Kürze, Montierbarkeit, Assoziierbarkeit und eine in sich geschlossene Dramaturgie. Die kann ansetzen in den Traditionen des Avantgarde-Films, der Montage der 20er Jahre, dem Dokumentarfilm oder sich mit zeitgemässen Erzählformen, wie dem Musikclip oder digitalen Erzähltechniken auseinandersetzten. Ein Schwerpunkt dabei sind Typografie + Animation.

Resultate entstehen oft gerade aus den Mischformen, die musikalisch-poetisch erzählenden Formen ergänzen die dokumentierenden Formen des Films.

Das Spannungsverhältnis zwischen „Begriff + Anschauung“ muss stimmen. Zitat A. Kluge: "Anschauung ohne Begriff ist leer und Begriff ohne Anschauung blind."

Einen weiteren Schwerpunkt bilden filmische Dramaturgien im öffentlichen Raum: Videoinstallationen über mehrere Screens sind eine Weiterführung dieses Ansatzes.

 

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 Bionische Morphologie

Aufbauend auf den grundlegenden Prinzipien 2- und 3-dimensionaler Systeme und Strukturen werden funktionale und formale Prinzipien untersucht. Das Erfahren und Anwenden von natürlichen und synthetischen Vorbildern und Mustern führt zur Entwicklung exemplarischer Problemlösungsmethoden an konkreten Aufgaben und Fallbeispielen.

 

  • Analytisches Hinterfragen von evolutionären Entstehungsprozessen
  • Begreifen von natürlichen und synthetischen Baumustern und Erscheinungsformen
  • Erkunden und üben von generativen Optimierungsprinzipien

 

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 Elektronische Medien

Das Lehrgebiet "Elektronische Medien" befaßt sich mit der Konzeption, Gestaltung und Produktion, interaktiver, medienintegrierender Anwendungen. Ziel ist die Gestaltung zeitbasierter, interaktiver, audiovisueller Kommunikation in den Elektronischen Medien.

 

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 Gebrauchsgüterdesign | Produktentwicklung

Wie löst man Probleme mit Design? Wie entwickelt man innovative Produkte? Wie lernt man mit Verstand zu planen und mit Herz zu entwerfen? Wie schafft man, dass hinterher alles besser ist als vorher?

Das Produktdesign steht im Dienste nachhaltiger Lebensqualität. Im Fokus unserer Projektarbeit steht die Entwicklung gestalterischer Konzepte, die den Anforderungen der Nutzer, des Marktes und der Herstellung entsprechen. Der Entwurfsprozess vereint die tiefe Auseinandersetzung von formalen und technologischen Aspekten mit inhaltlichen Fragen des Nutzerverhaltens und der kulturellen, ökonomischen und ökologischen Relevanz. Die kritische Reflexion gehört untrennbar dazu.

Ziel ist es, eine praktische und theoretische Gestaltungskompetenz zu vermitteln. Dafür wird ein ästhetisches, methodisches und technologisches Repertoire als zuverlässiges Handwerkszeug vermittelt. Es bildet die solide Grundlage zur Konzeption und Ausarbeitung von innovativen Problemlösungen in verschiedenen Themenfeldern. Die Vermittlung und Anwendung von handwerklichen und digitalen Modellbautechniken und Entwurfsvisualisierungen sowie CAD findet projektbegleitend statt.

 

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 Interface Design

Die Akzeptanz von Informations- und Lernsystemen hängt im großem Maße von der Komplexität der intuitiven Bedienung ab, bedingt durch Struktur, Navigation, Wortwahl, der engen Verknüpfung von Hard- und Software. Die Gestaltung und Semantik von digitalanaloger und intermedialer Interaktion, die Navigation in dynamischen Informationsstrukturen, deren Form, Oberflächengestalt, Verhalten und deren reale und virtuelle Handhabbarkeit, sind zentrale Themen.

Scheinbar subjektive Kriterien wie Ästhetik, die Motivation des Benutzers zu kommunizieren und die persönliche Identifikation des Benutzers mit dem Gerät werden im Interfacedesign in die Gestaltung des Interaktionsprozesses mit einbezogen um eine möglichst effektive Benutzung zu schaffen. 

Der Fokus muss auf der Nutzungskomponente Mensch liegen. Mit seinen individuellen Fähigkeiten in seinem sozialen, soziologischen, politischen und gesellschaftlichen Umfeld rückt er ins Zentrum eines Forschungs- und Entwicklungsprozesses mit dem Ziel, leicht begreifbare interaktive Produkte zu gestalten. Insofern muss das User Interfacedesign neben der medienadäquaten Ausnutzung technologischer Möglichkeiten vor allem die menschlichen Kompetenzen erkennen und ansprechen, damit der Benutzer von interaktiven Produkten und Systemen seine Aufgaben schnell und effizient erledigen kann, und zwar unter Einbeziehung aller fünf menschlichen Sinne. Das Lehrgebiet User Interface Design befasst sich mit der Mensch-Maschine-Schnittstelle komplexer, interaktiver Systeme. Handlungsbezogene Modelle und ein umfassendes methodisches Repertoire spielen in der Disziplin Interfacedesign eine entscheidende Rolle.

 

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 Integrierte Kommunikation / Werbung

Die Schwerpunkte im Projektstudium liegen in der konzeptionellen und entwurfsorientierten Bearbeitung realer, fiktiver und/oder visionärer Themen- und Aufgabenstellungen aus Kult(ur), Wirtschaft und Soziales. Einer umfassenden Recherche zum Thema folgt die Analyse im Hinblick auf mögliche Strategien und Konzeptionen. Verschiedenen Konzeptionen folgt eine breit angelegte Entwurfsphase, die dann aufbauend auf der "kreativen Idee" und im besten Sinne einer integrierten Kommunikation in der gestalterischen Umsetzung zu überraschenden Lösungen in den jeweils relevanten Medien und Aktivitäten führt (Klassische Kommunikation, Webdesign, Ambient-, Guerilla- und Direct Marketing, POS/Messe, Packaging- und Corporate Design, Corporate Communication). Die StudentInnen lernen, komplexe Aufgabenstellungen selbständig zu definieren, zu strukturieren, inhaltlich, kreativ und organisatorisch zu bearbeiten, und sie überzeugend zu argumentieren und zu präsentieren.

Dank des interdisziplinären Angebotes unseres Dessauer Ausbildungsmodells erhalten die StudentInnen zu dem sehr umfänglichen Themenspektrum, bedingt durch die zukunftsorientierte Verknüpfung der Lehrgebiete, ein außerordentlich gestalterisches, konzeptionelles, technisches und theoretisches Potential, das sie im Ringen um die beste Lösung mit viel Liebe zum Detail in den Projekten auch einzusetzen wissen.

Die besten Voraussetzungen bringen dabei vielseitig in Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur interessierte StudentInnen mit. Sie treten mit großem Engagement und gestalterischer Energie zur Neu- und Umgestaltung der Kommunikation von Unternehmen, Institutionen, Organisationen, Marken, Produkten und Dienstleistungen an.

 

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 Kommunikationsdesign / Informationsdesign

In den meisten Fällen sind es Vermittlungsprobleme, die die Kommunikation zwischen Absender und Adressat scheitern lassen. Deshalb ist der Designer ein so wichtiger und interessanter Partner für Industrie, Wissenschaft und Forschung auf der einen - und Städten und Kommunen auf der anderen Seite. Unternehmensberater und Behörden generieren eine große Menge an Textwüsten und Zahlenkolonnen, Menschen haben gute Ideen und Bilder im Kopf, sind aber selbst nicht in der Lage, diese darzustellen. Die Aufgabe des Kommunikationsdesigners ist es, an dieser Stelle zu übersetzen und aus Inhalten und Ideen Bilder zu schaffen, die – im besten Fall – alle verstehen. Auf diese Weise können Prozesse in Unternehmen, in der Wissenschaft, Forschung und der kommunalen Meinungsbildung beschleunigt werden.

Kommunikationsdesign ist die Gestaltung von Beziehungen. Als Gegenentwurf zur Omnipräsenz der digitalen Medien geht es innerhalb des Lehrgebiets insbesondere darum, die persönliche Kommunikation zwischen Gruppen, Generationen und Institutionen zu gestalten und damit einhergehend, Prozesse der Meinungsbildung zu verkürzen und Mißverständnisse zu minimieren. Dabei sollen außerhalb der klassischen Kommunikationswege neue Wege und Formen der Kommunikation erschlossen werden, insbesondere im öffentlichen Raum, den es aktuell gilt, als Ort der Diskussion und Teilhabe zurückzugewinnen. Die Inhalte sind dabei im besten Sinne „user generated” und das grafische Produkt erhält u. U. ephemeren Charakter.

Kommunikationsdesigner sind neugierige und verantwortungsvolle Menschen, die sich vorurteilsfrei in neue Inhalte einarbeiten und sich der sozialen und gesellschaftlichen Relevanz ihres Tuns bewußt sind.

 

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 Technisches Design 

"If you ask the right question, you get the right answer." Paul Arden

Das Design technischer Gebrauchsgüter, Werkzeuge, Transport- und Sportgeräte oder Investitionsgüter ist der gestalterische Wertschöpfungsprozesses im Unternehmen, der Innovationsstärke, Kompetenz, Vertrauen und unternehmerische Vision vermittelt. Für den Nutzer und Besitzer der Objekte stehen neben der technischen Performance vor allem eine nachhaltige Gebrauchstüchtigkeit, eine verständliche Handhabung, der Kontextbezug und die Bedeutungsaspekte als Qualitätsfaktor im Vordergrund. Die Art der Benutzung, ebenso wie die Ansprüche und Erwartungen an die Produkte entwickeln sich dynamisch. Technische Innovationen, gesellschaftlicher Wertewandel und die Verschiebung der Software. Hardware Komponenten beeinflussen dabei das komplexe Zusammenspiel der verschiedenen Gestaltungsdisziplinen.


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Master of Arts
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Master

Der Master-Studiengang Intermediales Design ist ein forschungsorientiertes Studium mit dem Anspruch, relevante Themen und Fragestellungen aus der Gesellschaft, der Wirtschaft, der Umwelt und der Kultur sowohl methodisch-strategisch und problemlösungsorientiert, als auch kreativ-visionär und experimentell zu bearbeiten. Das Profil der Studierenden und Absolventen ist intermedial, interkulturell und ethischsozial verantwortungsvoll. Intermedial bedeutet, dass sich die Studierenden eine generalistische Problemlösungs-kompetenz erarbeitet haben, die sie in die Lage versetzt, Aufgabenstellungen in komplexe Kontexte einzuordnen, Zusammenhänge zu überblicken und, auch wenn sie einen eigenen Schwerpunkt in einer speziellen gestalterischen Fachdisziplin aus dem Kommunikations-, Produkt- oder Mediendesign entwickelt haben, das größere System mit seinen tangierenden Medien zu verstehen und zu bearbeiten. Diese Schnittstellenkompetenz zeichnet die Absolventen des Master-Studiengangs aus, und ist die ideale Vorbereitung für eine spätere Tätigkeit in leitenden Funktionen.

Der Master-Studiengang schließt an den bereits etablierten Bachelor-Abschluss des Fachbereichs an und bietet in drei Semestern Regelstudienzeit eine hohe Professionalisierung. Er profitiert zudem von den bestehenden Kooperationen mit dem in unmittelbarer Nähe ansässigen Bundesumweltamt und der Stiftung Bauhaus Dessau. Diese wohl einmalige Konstellation wird in Zukunft die Beschäftigung mit einer Vielzahl von gesellschaftlich relevanten und zukunftsgerichteten Fragestellungen weiterhin stark fördern.

Das Studium gliedert sich in zwei Abschnitte. Im ersten Abschnitt arbeiten die Studierenden in Entwicklungsprojekten in den intermedialen Studio-Projekten 2D, 3D, oder 4D. Sie lernen, wissenschaftliche Vorgehensweisen fachübergreifend einzusetzen und eigenständige Strategien und Konzeptionen bezüglich konkreter Problemstellungenzu entwickeln und zu realisieren. Sie haben hier die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte zu setzen, und sich in einem der drei Bereiche Kommunikationsdesign (2D), Produktdesign (3D) oder Zeitbasierte Medien (4D) zu spezialisieren. Das eigene Studienprofil kann durch die Belegung entsprechnder Wahl-Module vertieft oder erweitert werden, und es ist möglich, den Schwerpunkt im zweiten Semester zu wechseln. Im zweiten Studienabschnitt, dem dritten Semester, entwickeln und bearbeiten die Studierenden ihre Masterarbeit. Die Unterrichtssprache ist deutsch, wobei auch englischsprachige Lehrveranstaltungen Teil des Curriculums sind.

Für die erfolgreiche Absolvierung des Studienganges wird der akademische Grad „Master of Arts“ (M.A.) verliehen.

International (MAID)

The Department of Design in Dessau established a progressive educational model reflecting the historical values of the Bauhaus. Known as the “Dessau Model“ the unique approach to education is an effective example of a new institutional structure. Since 2002 a functioning infrastructure wherein students from all parts of the world feel at home has been created.

This MAID program (Master of Arts in Integrated Design) incorporates the essential design disciplines with the creative subjects communication design, product design, space, audiovisual and digital media. They are brought together through rigorous fundamental training and interdisciplinary problem solving. These integrative components form the contour of the Master program. Under the theme “creating relations“ the emhasis of these three design disciplines will be newly applied. This international program focuses on the development of intercultural competences and the synergetic power of a working environment with students from various countries and cultural backgrounds. Knowledge and skills can be specialized in the Master program in the form of interdisciplinary projects. A high level of media competence is required in all semesters. Projects are based on both practical and experimental research. The systematic approach to problems and the creative development of individual solutions are emphasized. International designers, visiting artists and other specialists will support projects according to the topic and the professional area of specialization.

Also in this Master study course we intend strong interconnections of both the disciplines and the subjects. Furthermore we support research relevant tasks and offer opportunities for cooperation with a selection of professional institutions. The MAID profits from the longterm cooperation with e.g. the Bauhaus Dessau Foundation. Projects with the Federal Environmental Agency have been newly added. In the future, this certainly unique constellation will provide for the dealing with a multitude of socially relevant and future oriented subject complexes. We invite graduate junior designers and bachelors from design disciplines to utilize the synergies of integrated methods of thinking and work in complex tasks to find new and visionary solutions. The courses will be in English.

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Kooperationen und Forschung

In der Vergangenheit haben viele erfolgreiche Kooperationsprojekte in den unterschiedlichsten Bereichen das didaktische Konzept des Dessauer Modells bestätigt. Eine Zusammenarbeit mit Organisationen, Institutionen oder Unternehmen wird individuell vereinbart, um die Bedürfnisse der Hochschule mit den Erwartungen der Kooperationspartner in optimaler Weise miteinander verknüpfen zu können.

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